Konzeptionelle Grundlagen

Der Arbeitsansatz der Förderschule für emotionale und soziale Entwicklung ist am ganzheitlichen Menschen orientiert. Durch differenzierte Erziehungsmethoden und Unterrichtsinhalte in allen Wahrnehmungsbereichen kann der Schüler, die Schülerin Erfahrungen machen und lernen. Theoretische Lerninhalte werden durch eine praxisorientierte Arbeit begreifbar und erfahrbar gemacht.

Durch die sonderpädagogische Schulförderung, die durch die Verzahnung von pädagogischer Grundhaltung und schulischer Förderung gekennzeichnet ist, werden Entwicklungsdefizite aufgearbeitet und die Basis für Lernerfahrungen geschaffen. Die Erlebniswelt der Schüler und Schülerinnen wird in den Unterricht integriert.

Die dadurch entstehende Beziehungsarbeit ermöglicht die Einflussnahme auf die Wertehaltung der Kinder und Jugendlichen. Bei Verhaltensproblematiken werden die Schüler und Schülerinnen nicht aus der Verantwortung entlassen. Durch ein konsequentes Dranbleiben und ein beharrliches Nachgehen wird die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Normen und Werten gefordert und gefördert.

Im Unterrichtsfach „Soziales Lernen“ werden Sensibilität und Einsichtfähigkeit für eigenes und fremdes Empfinden, Denken und Handeln bei den Schülern und Schülerinnen erweitert und auf die Steuerungsfähigkeit ihres Verhaltens hingewirkt. Methodische Vielfalt, wie Teamteaching, innere Differenzierung, handlungsorientierter und Projektunterricht, bestimmt den schulischen Alltag.

Pädagogische Grundhaltung

  • Beziehungsarbeit
  • primäre Bedürfnisbefriedigung
  • Empathie
  • hohe Flexibilität (zeitlich und inhaltlich)
  • professionelle Anwaltschaft
  • individuelle Gestaltungswege für jeden Schüler

Schulische Förderung

  • kleine Lerngruppen
  • Einzelunterricht
  • strukturierte Unterrichtsinhalte
  • fachübergreifender Unterricht
  • lerngruppenübergreifende Arbeitsgemeinschaften
  • individuelle Lernwege für jeden Schüler und jede Schülerin

Sonderpädagogische Schulförderung

  • Projektunterricht
  • Unterrichtsfach „Soziales Lernen“
  • Sport- und Schwimmunterricht
  • Psychomotorik
  • tiergestützte Pädagogik
  • regelmäßig stattfindende Klassenfahrten
  • erlebnispädagogische Maßnahmen
  • Berufspraktika
  • Schülerfirma
  • pädagogisch-therapeutischer Kunstunterricht

 

 


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